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Farbchimären

Farbchimären
Eine Chimäre, das war doch ein Ungeheuer? Warum dieser Name? Auch wir sind ungeheuerlich! Und wie bei einer Chimäre setzt sich unser „Corpus“ aus unterschiedlichen Teilen zusammen. In dieser Gruppe haben sich Künstler mit verschiedensten Zielsetzungen und Stilrichtungen versammelt, um dennoch einen gemeinsamen Weg zu gehen und „an einem Strang zu ziehen“. Wir haben beschlossen, das eher triste Leben als Einzelwesen bis zu einem gewissen Grad aufzugeben und uns in einem Mischwesen zu vereinen. Gegenseitige Hilfestellung, fachlicher und sachlicher Austausch, interne Förderung unserer Talente und soziales Engagement nach innen und außen sind unsere Leitgedanken. Als Kunstschaffende wissen wir darum, wie schwierig sich solch hehre Ideale zum Teil realisieren lassen können. Was der Einzelne nicht bewerkstelligen kann, in der Gruppe werden wir es verwirklichen! Wir nehmen unser Tun ernst, jedoch uns selbst nicht immer und betreiben daher gerne einmal augenzwinkernd Nabelschau. Kennen gelernt haben wir uns alle auf der virtuellen Plattform des Internets und fanden uns dort schon sympathisch. Denknotwendigerweise taten wir im Herbst 2007 den nächsten Schritt und trafen uns im November in Fleisch und Blut, um uns zunächst zur Künstlergruppe München (KGM) zusammenzuschließen, die sich kurzzeitig auch Storia dell’Arte nannte. Mit dem Ausbau und der Verstärkung unserer Künstlervereinigung im März 2008 erschien uns ein neuer und passender Name, der uns plakativ und aussagekräftig beschreibt unerlässlich. Da uns das Chamäleon zu wechselhaft deuchte, wir keinen sonderlichen Hang zu Anglizismen verspürten und sich uns andere mythologische Wesen denn doch etwas zu grauenerregend darstellten, kamen wir schließlich auf die jetzige Bezeichnung Chimäre. Um diese mit den Attributen unseres vielfältigen Handelns auszustatten und unsere Vielgestaltigkeit zu unterstreichen, „bemalten“ wir sie und setzten sie in den Plural. So sind wir nun, was wir sind – die Farbchimären. Abschließend könnte man unsere Vereinigung nach der Devise der Vereinigten Staaten von Amerika, „e pluribus unum“ (aus vielem eines), bezeichnen; oder, um es – recht treffend mit den „Drei Musketieren“ von Dumas zu benennen – „Einer für alle und Alle für einen!“

http://www.farbchimaeren.de


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